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| Sehenswürdigkeiten
in Berlin |
Es ergeben
sich viele Möglichkeiten zum Kennenlernen von Berlin. In
Unterschiedlichen Varianten wird die klassische Busstadtrundfahrt
angeboten: Von der kleinen Innenstadttour bis hin zu mehrstündigen
Fahrten, von der Rundfahrt im historischen Bus bis zur Fahrt mit
dem Linienbus durch Berlin.
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| Alternativ
sind Dampfertouren eine schöne Art, Berlin zu entdecken.
Eine Besonderheit sind Fahrten mit einem Velotaxi, der Berliner
Version einer Rikscha. Um die Nischen und Sehenswürdigkeiten
von Berlin zu entdecken, empfehlen sich Stadtführungen
zu Fuß. Mit der CityTourCard können alle öffentlichen
Nahverkehrsmittel im Tarifbereich Berlin AB genutzt werden.
Die
Innenstadt von Berlin wird von Westen her von einem Autobahnkreis
(A100) umgeben, der eine Stadtautobahn darstellt. Mit dem
Mietwagen Berlin entdecken. Rund um Berlin verläuft
die Autobahn A10 (Berliner Ring). Zum Eisenbahnknotenpunkt
Berlin Hauptbahnhof führen ICE-Verbindungen aus allen
Richtungen. Für den Regionalverkehr verkehren Regionalbahn-
und Regionalexpresslinien der Deutschen Bahn.
Der
öffentliche Nahverkehr in Berlin umfasst die S-Bahn
und die U-Bahn sowie Straßenbahnen und Busse. Die
Berliner Innenstadt wird in Ost-West-Richtung von der als
Hochbahn angelegten Stadtbahn durchquert. Auf der Nord-Süd-Achse
verkehrt die U-Bahnlinie 9, ergänzt durch die S-Bahn.
Die S-Bahntrasse kreuzt am Bahnhof Friedrichstraße
die Stadtbahn.
Berlin
ist gewachsen aus dem historischen Stadtkern, dem Nikolaiviertel,
der Schwesterstadt Cölln, den kurfürstlichen Stadtgründungen,
wie z. B. der Dorotheenstadt oder der Friedrichstadt und
letztlich der Bildung von Groß-Berlin im Jahre 1920,
bei der bis dahin selbstständige Städte wie Spandau,
Charlottenburg oder Cöpenick mit dem alten Berlin zu
einer Vier-Millionen-Stadt zusammengefasst worden sind.
Diese dezentrale Entwicklungsgeschichte hat zur Folge, dass
es im heutigen Berlin eine Fülle von Sehenswürdigkeiten,
nicht nur im Zentrum der Stadt, sondern auch in den Außenbezirken
gibt.
Zum herausragenden Wahrzeichen der Stadt ist aus verschiedenen
Gründen das Brandenburger Tor geworden und zu den unübersehbaren
Landmarken der Berliner Fernsehturm in Mitte sowie der Funkturm
im Ausstellungsgelände in Westend.
Berlin
ist eine neue moderne Hauptstadt und eine Kulturmetropole
mit sehr bewegter Geschichte. Zeitereignisse ließen
allseits ihre Spuren im Berliner-Stadtbild zurück.
Die Hauptstadt zählt vielleicht deshalb zu den internationalen
und lebendigsten, spannendsten und vielfältigsten europäischen
Metropolen.
Das
besondere Lebensstill und einzigartige Stimmung in der Hautstadt
ist etwas ganz außergewöhnliches. Überall
in Berlin nimmt man die lebhaft strömende Spannung
der Stadt auf den Prachtstraßen, den Kunst- und Flohmärkten
und in einigen Hunderten Szenelokalen, sowie in mehreren
Tausenden Kneipen und unzähligen Restaurants wahr.
Viele Lokalitäten in der Hauptstadt haben nahezu 24
Stunden am Tag geöffnet.
Berlin
zählt zu einer der beliebten Weltstädten und zieht
die Touristen aus ganzer Welt an. Die Hauptstadt erfreut
sich wachsender Beliebtheit, die zahlreichen Hotels und
Pensionen in Berlin sind immer wieder ausgebucht. Die Hauptstadt
verzeichnet wiederholt Rekordzahlen an Besuchern, so ist
besonders groß die Auslastung bei Hotels in Berlin
während den großen Veranstaltungen und Messen
wie bspw. ITB - Internationale Tourismusbörse, IFA
- Internationale Funkausstellung und Popkomm - Fachmesse
für Musik und Entertainment.
In und
um Berlin findet man zahlreiche Sehenswürdigkeiten,
darunter zählen selbstverständlich das Brandenburger
Tor am Pariser Platz, den Fernsehturm am Alexanderplatz
mit Drehrestaurant, die Gedächtniskirche am Kudamm,
der Gendarmenmarkt mit der wunderschönen Deutsche und
der Französische Dom in Mitte als einer der schönsten
Plätze Berlins.
Des
weiteren: das Rathaus Schöneberg am John-F.-Kennedy-Platz,
der Zoologische Garten in Charlottenburg - einer der größten
Zoos in Bundesrepublik, eine der prominentesten Strassen
im Herzen Berlins - die Friedrichstraße, der evangelische
Berliner Dom auf der Berliner Spreeinsel welcher als Hof-
und Denkmalskirche erbaut wurde, die Kongresshalle im Tiergarten,
das gigantische Messegelände - ein Areal mit rund 160.000
Quadratmeter Hallenfläche mit 26 Messehallen verbunden
mit dem Internationalen-Congress-Centrum.
Zu den
beliebtesten Sehenswürdigkeiten zählen auch: Schloss
Bellevue - der 1. Regierungssitz des deutschen Bundespräsidenten,
Unter den Linden - eine der prominenten weltstädtischen
Prachtstrassen in Europa, die Siegessäule am Großen
Stern im Mittelpunkt des Grossen Tiergartens -erbaut von
1864 bis 1873 anlässlich der Sieges im Deutsch-Dänischen
Krieg.
Die
Reichstagskuppel ist eine faszinierende Architektur und
hat einen Panoramablick über das Regierungsviertel
und die Stadtmitte.
Am Potsdamer
Platz findet man unzählige Shopping- und Unterhaltungsmöglichkeiten,
Theater und Varietés, Kinos, Spielcasino. Der Potsdamer
Platz beherbergt mehrere Luxushotels wie Hotel Grand Hyatt,
Marriott-Hotel, The Ritz-Carlton-Hotel. Hier finden sich
ebenfalls das Sony-Center, das neue Filmhaus mit dem Filmmuseum,
das Beisheim Center mit Hotels, Büros und Wohnkapitalen
aber auch zahlreiche Restaurants, Cafes und Kneipen für
jeden Geschmack.
Die
neue Hauptstadt ist eine Museenstadt mit vielen wichtigen
Prachtstücken der Weltkultur. Als Beispiel der Pergamonaltar
und die Nofretete auch die attraktivste "Berlinerin"
genannt, sowie alte und junge Könner, hat Berlin zu
bieten. In Berlin ist eine sehr abwechslungsreiche Geschichte
einer vormals gespaltenen Stadt erlebbar. In mehr als hundertsiebzig
Museen werden Geschichtswerke, Kunst und Wissen bewahrt.
Wir
stellen Ihnen hier die wichtigsten Sehenswürdigkeiten
von Berlin vor.
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Alexanderplatz
Der
Alexanderplatz in Berlin ist Synonym für die
Großstadt, den Trubel, das Treiben, die Lebendigkeit
der quirligen Metropole die Berlin vor dem Krieg tatsächlich
war, als geteilte Stadt sein wollte und zu dem sie
sich nun - in der neuen Freiheit - wieder entwickeln
will.
Hier,
genau hier an diesem Ort hat Berlin ganz besondere
Pläne: Der Alexanderplatz soll Berlins Manhattan
werden. 1993 gewannen die Architekten Hans Kollhoff
und Helmut Timmermann den Wettbewerb für die
urbane Neugestaltung des Alexanderplatzes.
Ihr Entwurf sah zunächst den Bau von 13 Hochhäusern
(je 150 m hoch) vor. Nach weiteren Modifizierungen
des Bebauungsplans blieben 10 davon übrig. Wann
mit deren Bau tatsächlich begonnen wird, ist
jedoch noch offen.Nach dem Fall der Mauer wurde der
Alex dann noch an das Stadtnetz angebunden, damit
er immer schnell erreichbar ist.
Wichtige Gebäude aus der sozialistischen Zeit
sind das Haus des Lehrers, das Haus des Reisens sowie
das Haus der Elektroindustrie. Aus der Zeit vor dem
2-ten Weltkrieg gehen bloß das Alexanderhaus
und das Berolinahaus als auch die Bahnhofshalle hervor.
Zudem wird der Platz durch das 2006 ausgebaute vormalige
Centrum-Warenhaus (Galeria Kaufhof) sowie das Hotel
Park Inn begrenzt und zudem gibt es dort auch noch
verschiedene andere Möglichkeiten einkaufen zu
gehen.
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Der
Alexanderplatz ist ein zentraler Platz und Verkehrsknotenpunkt
in Berlin. Er liegt im Ortsteil Mitte in der früheren
Königsstadt und wird im Volksmund kurz Alex genannt.
Er wurde nach Zar Alexander I. benannt.
Adresse:
Alexanderplatz 1, 10178 Berlin-Mitte
Anfahrt:
S-Bahn: S5, S7, S75, S9
U-Bahn: U2, U5, U8
Bus: 100, 148, 200, 248
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Berliner Dom
Der
Berliner Dom wurde nach italienischem Vorbild gebaut.
Er besteht aus einer zweitürmigen Basilika mit
einem dreischiffigen Langhaus.
Nach
schwerer Zerstörung während des zweiten
Weltkriegs konnte die Kirche und andere Teile vielfach
vereinfacht erst im Jahre 2002 wieder komplett fertig
restauriert werden, wobei die Kirche aber ihre ursprüngliche
Höhe von 114 Metern nicht mehr erreicht hat,
sondern nur noch 98 Meter, da sie vereinfacht wiederaufgebaut
wurde. Besonders auffällig ist die prunkvolle
Innenausstattung, die allerdings eher an katholische
als an evangelische Kirchen erinnert.
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Adresse:
Am Lustgarten 1, 10178 Berlin-Mitte
Anfahrt:
Alexanderplatz
S-Bahn: S5, S7, S75, S9
U-Bahn: U2, U5, U8
Bus: 100, 148, 200, 248
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Berliner
Fernsehturm
Sie
möchten 360° Berlin entdecken? Dann sind
Sie auf dem Fernsehturm genau richtig. Aus 203 und
207 m Höhe können Sie die ganze Stadt mit
ihren vielen Sehenswürdigkeiten überblicken:
den Reichstag, das Brandenburger Tor und den Hauptbahnhof
sehen Sie von hier aus ebenso wie das Olympiastadion,
die Museumsinsel oder den Potsdamer Platz.
Mit
jährlich knapp 1.2 Millionen Besuchern ist der
Berliner Fernsehturm eines der attraktivsten touristischen
Ziele in Berlin.Der Berliner Fernsehturm ist mit 368
Meter das höchste Bauwerk Deutschlands und das
vierthöchste freistehende Bauwerk Europas. Er
befindet sich im östlichen Zentrum im Ortsteil
Mitte (Bezirk Mitte) in Nachbarschaft zum Roten Rathaus
und dem Bahnhof Alexanderplatz. Betreiber und Eigentümer
der Anlage ist die Deutsche Funkturm (DFMG), ein Tochterunternehmen
der Deutschen Telekom mit Sitz in Münster. Nicht
zu verwechseln ist der Berliner Fernsehturm mit dem
Berliner Funkturm auf dem Messegelände.
Der
schon von weitem sichtbare Fernsehturm ist einer der
Besuchermagneten der Stadt. Er ist mit Abstand das
höchste Gebäude in Berlin und überragt
die gesamte Stadt. Falls man im Stadtzentrum die Orientierung
verlieren sollte, ist der Fernsehturm ein guter Punkt,
um wieder zurück zum Alexanderplatz zu finden.
Natürlich hat man von der Aussichtsebene im Fernsehturm
auch einen hervorragenden Blick auf Berlin.
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Adresse:
Panoramastrasse 1A, 10178 Berlin-Mitte
Anfahrt:
Alexanderplatz
S-Bahn: S5, S7, S75, S9
U-Bahn: U2, U5, U8
Bus: 100, 148, 200, 248
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Berliner
Siegessäule
Die
Siegessäule auf dem Großen Stern inmitten
des Großen Tiergartens in Berlin wurde von 1864
bis 1873 nach Plänen Heinrich Stracks erbaut
und steht heute unter Denkmalschutz.
Ursprünglich
wurde die 50,66 Meter hohe Säule auf dem Königsplatz
dem heutigen Platz der Republik errichtet,
direkt vor dem Areal, auf dem ab 1884 der Reichstag
erbaut wurde.
Von der Säule verlief als Sichtachse die 750
Meter lange und vom Berliner Volksmund als Puppenallee
belächelte Siegesallee zum Kemperplatz mit dem
Rolandbrunnen. Im Zuge der geplanten Umgestaltung
von Berlin im Dritten Reich zur Welthauptstadt Germania
nach den Plänen von Hitlers Chefarchitekten Albert
Speer wurde die Säule 1938/1939 auf den Großen
Stern, ihren heutigen Standort, verschoben und durch
eine vierte Trommel um 7,5 Meter aufgestockt. Hierdurch
erreichte sie ihre aktuelle Höhe von 66,89 Metern.
Die Siegessäule hatte den Zweiten Weltkrieg und
die Schlacht um Berlin weitgehend ohne Schaden überstanden.
Nach dem Krieg 1945 sollte sie gesprengt werden, doch
als die Franzosen im Alliierten Kontrollrat den Abriss
beantragten, lehnten Briten und US-Amerikaner ab,
die sowjetischen Vertreter enthielten sich. Die formaljuristische
Begründung: Bei der Siegessäule handelte
es sich um ein Bauwerk, das vor dem 1. August 1914
errichtet worden sei. Dieses Datum, der Beginn des
Ersten Weltkriegs, war der Stichtag, der über
Erhalt oder Sprengung solcher Denkmäler entschied.
Dabei sprach sich sogar der Magistrat von Berlin für
einen Abriss des Bauwerks aus, jedoch vergeblich.
Lediglich die Bronzetafeln, die an die Kriege gegen
Frankreich und Dänemark erinnerten, wurden nach
Paris abtransportiert. Das Relief über den Deutschen
Krieg von 1866 verblieb in Berlin und lagerte über
Jahre vergessen in der Zitadelle Spandau. Erst zur
750-Jahrfeier Berlins im Jahr 1987 kamen die Reliefs
aus Paris wieder zurück und wurden in bewusst
fragmentarischem Zustand, zusammen mit dem in Berlin
verbliebenen Relief, wieder am Sockel angebracht.
1989 war die Renovierung der Siegessäule abgeschlossen.
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Adresse: Grosser Stern 1, 10785 Berlin-Tiergarten
Anfahrt: Hansaplatz
U-Bahn: U9
Bus: 106
Am
15. Januar 1991 wurde von den Revolutionären
Zellen ein Sprengstoffanschlag auf die Siegessäule
verübt. Dabei wurde ein mindestens zwei Kilogramm
schwerer Sprengsatz an der Aussichtsplattform angebracht.
Die Explosion führte nur zu einer leichten Beschädigung
eines Stützpfeilers, da die Bombe nicht vollständig
zündete. Menschen wurden nicht verletzt, da sich
zum Zeitpunkt der Explosion niemand auf der Aussichtsplattform
befand. Aufgrund der Reparaturarbeiten war die Aussichtsplattform
für Besucher zehn Monate lang gesperrt.
In den Folgejahren war die Siegessäule Mittelpunkt
von Großveranstaltungen wie der Loveparade,
Demonstrationen sowie Auftrittsort von Politikern.
Ab Mitte 2009 soll die Siegessäule umfassend
renoviert werden. Der Berliner Senat trägt dazu
3,5 Mio. Euro bei.Im Rahmen des US-Präsidentschaftswahlkampfes
hielt Barack Obama am 24. Juli 2008 vor der Siegessäule
eine Rede
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Brandenburger
Tor
Das
Brandenburger Tor, das einzige erhaltene Stadttor
Berlins, ist das Wahrzeichen der Stadt. Zudem stand
es symbolisch für die Trennung der Stadt, da
es sich im Niemandsland direkt an der »Berliner
Mauer befand. Nach dem Fall der Mauer wurde das Tor
am 22.12.1989 wiedereröffnet.
Der nach Plänen von C.G. Langhans 1788-91 errichtete
Sandsteinbau ist den Propyläen auf der Athener
Akropolis nachempfunden. Beidseitig sind sechs dorische
Säulen den 11 m tiefen Querbalken vorgestellt,
die fünf Durchfahrten gliedern. 1794 wurde das
Gebäude mit der Quadriga und Siegesgöttin
von Schadow gekrönt, welche Richtung Stadtmitte
nach Osten zeigt. Das Brandenburger Tor war von weiteren
Gebäuden umrahmt, welche im Krieg zerstört
wurden.
Nach dem Entscheid des Berliner Senats vom 22.10.2002
bleibt das Brandenburger Tor für den Autoverkehr
wie auch für Busse und Taxen geschlossen. Der
Pariser Platz kann so in seiner neu erstrahlenden
Schönheit von den Berlinern und ihren Besuchern
genossen werden.
Pariser Platz
Im
Zuge der Rekonstruktion des Pariser Platzes sind wieder
Gebäude entstanden, welche sich an die historischen
Vorbilder anlehnen. Der Pariser Platz bildet das Entrée
zwischen dem Brandenburger Tor und dem Prachtboulevard
»Unter den Linden. Er diente zunächst als
Exerzierplatz, bis unter Friedrich Wilhelm I. am Ende
der Linden ein Karrée angelegt wurde. Um den
Platz wurden vornehme Stadtvillen, Botschaften und
das Nobelhotel Adlon errichtet. Im Zweiten Weltkrieg
wurde das Ensemble zerstört. Um den Platz herum
entstanden seit dem Mauerfall neue Gebäude internationaler
Architekten. Das Haus Liebermann und das Haus Sommer,
links und rechts vom Brandenburger Tor neu errichtet,
sind als Zwillingspaar konzipiert, deren Architektur
sich an die historischen Vorbilder von Stüler
anlehnt. Das Gebäude der Dresdner Bank ist den
Konventionen der architektonischen Gestaltung des
Pariser Platz gefolgt, ohne sich historisierender
Stilmittel zu bedienen. Mit der Französischen
Botschaft sowie der Botschaft der USA befinden sich
zwei weitere namhafte Einrichtungen an dem historischen
Ort.
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Adresse: Pariser Platz 1, 10117 Berlin-Mitte
Anfahrt: Unter den Linden
S-Bahn: S1, S2
Bus: 100
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Friedrichstrasse
Die
Friedrichstraße kreuzt unweit vom Brandenburger Tor
den Boulevard Unter den Linden 72. Die noble Einkaufsstraße
gehört zu den bekanntesten und geschichtsträchtigsten
Straßen der Stadt Berlin.
Während
die Friedrichstraße vor dem Zweiten Weltkrieg als
eine der verkehrsreichsten und belebtesten Straßen
von Berlin galt, war die Geschäftsstraße während
der Teilung der Stadt und der grenznahen Lage eher in den
Hintergrund gerückt. Kurz nach dem Fall der Mauer begann
man jedoch im Jahr 1990 mit dem Neuaufbau der Friedrichstraße
und in den Folgejahren siedelten sich zahlreiche Boutiquen
und Luxuskaufhäuser, Banken und Restaurants an. In
der Geschichte Berlins war sie eine bedeutende Straße,
in der es zu Straßenkämpfen kam. Heute erinnert
daran eine Gedenktafel.
Außerdem war sie schon vor dem Krieg als Amüsiermeile
mit vielen Varieté-Theatern bekannt, so wie sie es
auch heute noch ist.
Die
heutige Friedrichstrasse in Berlins historischer Stadtmitte
ist angesagte Adresse in der Hauptstadt. Als eine der sehr
lebhaftesten Strassen Berlins, zieht sie Touristen aus aller
Welt mit prachtvollen und auffallenden Bauformen, mit zahlreichen
Restaurants, Bars und Cafés, Opernhäuser, Bühnen
magisch an.
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Adresse:
Friedrichstraße 1, 10117 Berlin-Mitte
Anfahrt:
S-Bahn: S1, S2, S5, S7, S75, S9
U-Bahn: U6
Tram: 12
Bus: 147
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Gendarmenmarkt
Der
Markt, welcher vor 1688 einem Wiesen- und Ackergelände
glich, zählt heute zu den schönsten Plätzen
der Hauptstadt. Nachdem die Baumeister einen strengen Raster
über das unbebaute Land legten, wurde der Platz diesem
hinzugefügt. Diese strenge Ordnung spiegelt sich in
der Anordnung der Gebäude auf dem Gendarmenmarkt wieder.
Nachdem 2. Weltkrieg war man bestrebt diese Ordnung wieder
herzustellen, da der Krieg den Platz stark beschädigte.Heute
gehört er zu den schönsten Plätzen Europas.
In der Mitte befindet sich das Schauspielhaus und zu beiden
Seiten befindet sich jeweils ein Dom.
Dabei handelt es sich um einen französischen und einen
deutschen Dom, die es bereits vor dem Schauspielhaus gab.
Dieses wurde erst in den Jahren 1817 bis 1821 errichtet.
Es dient als Schillerdenkmal und wird heute als Konzerthaus
genutzt.
In den
letzten Jahren hat sich der Gendarmenmarkt sehr verändert,
das älteste Gebäude ist die preußische Staatsbank
aus dem Jahr 1901, jetzt gibt es eher neuere Gebäude
am Gendarmenmarkt, wie ein Luxushotel oder die Friedrichstraßen-Passagen.
Hinzu kommt die Gastronomie der gehobenen Klassen.
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Adresse:
Gendarmenmarkt
1, 10117 Berlin-Mitte
Anfahrt:
Französische Strasse
U-Bahn: U6
Bus: 147
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Kaiser
Wilhelm Gedächtniskirche
Am 1.
September 1895 wurde die Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche
eingeweiht, die auch als ehrendes Denkmal für Kaiser
Wilhelm I. errichtet worden war. Die
erste Kaiser-Wilhelm- Gedächtnis-Kirche entstand nach
einem Entwurf des Baurates Franz Schwechten, der im kaiserlichen
Berlin auch den Anhalter Bahnhof baute, als neoromanischer
Bau mit gotischen Elementen. Namhafte Künstler schufen
die Mosaiken, Reliefs und Skulpturen. Für den damals
neu entstehenden Berliner Westen wurde die Kirche Kristallisationspunkt
und hatte - ungeachtet einiger Kritiker - den Rang eines
hervorragenden und berühmten Bauwerks.
Bei einem
Bombenangriff wurde die Kirche im November 1943 zerstört.Ihre
Turmruine wurde bald zum Mahnmal und schließlich zum
Wahrzeichen des westlichen Teils der Stadt Berlin. Am 17.
Dezember 1961, dem 3. Advent, weiht Bischof Dr. Otto Dibelius
die von Egon Eiermann entworfene neue Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche
ein. Weltbekannt ist sie wegen der blauen Glaswände,
die Gabriel Loire aus Chartres schuf.
Mitten in der Stadt ist die neue Kirche ein Ort der Stille
und des Gebetes.
Der
Erhalt der Turmruine der im Krieg zerstörten Kirche
war in den Entwürfen des Architekten der neuen Kirche,
Egon Eiermann, zunächst nicht vorgesehen und ist das
Ergebnis massiver und massenhafter Proteste der Berlinerinnen
und Berliner gegen einen Abriß, der sich auch auf
die weiteren Entwurfsplanungen auswirkte.
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Adresse:
Breitscheidplatz, 10789 Berlin-Charlottenburg
Anfahrt:
Zoologischer Garten
S-Bahn: S5, S7, S75, S9
U-Bahn: U2, U9
Bus: 100, 109, 110, 145, 149, 200, 204, 245, 249
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Kongresshalle
Die
Kongresshalle ist ein Gebäude im Großen Tiergarten
in Berlin. Seit 1989 ist sie Sitz des Veranstalters Haus
der Kulturen der Welt. Straßenseitig befindet sich
eine Anlage aus mehreren Wasserbecken mit Springbrunnen
und die Plastik Large Butterfly von Henry Moore, wasserseitig
liegt ein Garten-Café am Ufer der Spree
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Adresse:
John-Forster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin-Tiergarten
Anfahrt:
Haus der Kulturen der Welt
Bus: 100
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Kurfürstendamm
Der
Kurfürstendamm (umgangsspr. ebenfalls "Ku'damm")
ist der weltbekannte Boulevard im Westen Berlins und befindet
sich im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf und ist
eine 3,5 Kilometer lange Magistrale.
Nach
vielen Überlegungen entschied man sich dazu die Straße
auszubauen und aus ihr eine 53-Meter breite Prachtstraße
zu machen. Somit war der Grundstein für einen Boulevard
in Berlin gelegt.
Im ersten
Weltkrieg entwickelte sie sich schnell weiter mit vielen
vornehmen Wohnungen und viele Kaufzentren.
Im zweiten
Weltkrieg hingegen wurden viele Teile durch die Allierten
zerstört. In der Zeit des Kalten Krieges wollte man
ihn als Schaufenster des Westens neu ausbauen.
Mit dem Fall der Mauer verschwand dann auch das Interesse
am Kurfürstendamm. Heute ist diese Straße auch
eher eine exklusive Einkaufsmeile für wohlhabende Menschen.
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Adresse:
Kurfürstendamm 1, 10707 Berlin-Wilmersdorf
Anfahrt:
Zoologischer Garten
S-Bahn: S5, S7, S75, S9
U-Bahn: U2, U9
Bus: 100, 109, 110, 145, 149, 200, 204, 245, 249
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Potsdamer
Platz
Der
Potsdamer Platz ist ein Verkehrsknoten im Berliner Ortsteil
Tiergarten im Bezirk Mitte zwischen der alten Innenstadt
im Osten und dem neuen Berliner Westen. Als Doppelplatzanlage
schließt er sich westlich an den Leipziger Platz an
und liegt direkt vor dem ehemaligen Potsdamer Stadttor und
der damaligen Akzisemauer.
Bis zum Zweiten Weltkrieg war der Potsdamer Platz vor dem
gleichnamigen Fernbahnhof mit seinen vielen sich kreuzenden
Straßenbahn- und Omnibuslinien und der ersten Lichtzeichenanlage
auf dem Kontinent einer der verkehrsreichsten Plätze
Europas und ein beliebter Treffpunkt der politischen, sozialen
und kulturellen Szene Berlins.
Das nach 1990 auf dem alten Stadtgrundriss größtenteils
neu bebaute Terrain zählt zu den markantesten Orten
der Stadt und wird von zahlreichen Touristen besucht.
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Adresse:
Potsdamer Platz 1, 10785 Berlin-Tiergarten
Anfahrt:
S-Bahn: S1, S2
U-Bahn: U2
Bus: 123, 148, 200
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Reichstag
Der
Reichstag ist heute einer der meist besuchten Sehenswürdigkeiten
Berlins. Seit dem Umzug der Regierung von Bonn nach Berlin
wurden mehr als 15 Millionen Besucher gezählt. Vor
allem die gläserne Kuppel auf dem Reichstag entwickelte
sich zum Hauptanlaufpunkt für Touristen.
Erbaut
wurde der Reichstag von 1884-1894 nach den Plänen von
Paul Wallot. Mit der Proklamation des Deutschen Kaiserreichs
1871 wurde Berlin zur Reichshauptstadt. Das neu entstandene
Parlament benötigte nun einen Regierungssitz. Wallot
fügte dabei Elemente aus Renaissance, Barock und Klassizismus
zusammen, um sein Bauwerk entsprechend repräsentativ
und monumental erscheinen zu lassen. Die noch heute erhaltene
Giebelinschrift Dem Deutschen Volke wurde erst
im Jahre 1916 hinzugefügt.
Mit
dem Reichstagsgebäude sind bedeutende Wendepunkte und
Ereignisse der deutschen Geschichte verbunden. Am 9. November
1918 rief der SPD-Politiker Philipp Scheidemann vom Balkon
am Westportal die Republik aus. Am Abend des 27. Februar
1933 ereignete sich der Reichstagsbrand. Dabei
wurden der Plenarsaal und die Kuppel vollständig zerstört.
Eine rote Fahne der Sowjetunion, gehisst am 30. April 1945
durch zwei Rotarmisten, symbolisierte den Sieg über
das Dritte Reich.
Nach
dem Krieg wurde der schwerbeschädigte Reichstag vorerst
nicht weiter genutzt. Die Kuppel musste 1957 aus statischen
Gründen gesprengt werden. Ein erster Umbau begann im
Jahre 1957 durch Paul Baumgarten. U.a. verglaste er den
Plenarsaal und drängte fast alle historischen Züge
des Gebäudes zurück.
Am 4.
Oktober 1990 fand im Plenarsaal die erste Sitzung des aus
Bundestag und Volkskammer zusammengesetzten gesamtdeutschen
Parlaments statt. Knapp drei Monate später konnte die
erste konstituierende Sitzung des gesamtdeutschen Bundestages
im Reichstag stattfinden. Die Abstimmung über den zukünftigen
Regierungssitz fiel am 20. Juni 1991 zugunsten Berlins aus.
Es folgte
eine zweite Umbauphase ab 1994, die mit der ersten Sitzung
des Bundestages im neuen Reichstagsgebäude am 19. April
1999 endete. Der britische Architekt Sir Norman Foster setzte
seine Entwürfe um und es entstand ein hochfunktionales
Parlament. Vor allem die gläserne Kuppel ist zu einer
der größten Touristenattraktionen geworden. Das
800 Tonnen schwere Bauwerk aus Stahl und Glas misst 40m
im Durchmesser und 23,5m in der Höhe. An der Innenseite
winden sich zwei spiralförmig angelegte Wege bis zur
Aussichtsplattform in die Höhe und wieder hinunter
zur Dachterrasse.
Im Sommer
1995 konnte der Reichstag einen völlig unpolitischen
Erfolg verbuchen. Zwei Wochen lang war der komplette Reichstag
unter einer rund 100.000qm großen Plane verschwunden.
Diese Aktion von dem Künstlerpaar Christo und Jeanne-Claude
verhalfen dem Reichstag zu internationaler Popularität.
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Adresse:
Platz der Republik 1, 10557 Berlin-Tiergarten
Anfahrt:
Unter den Linden
S-Bahn: S1, S2
Bus: 100
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Schloss
Bellevue
Schloss
Bellevue dient als Amtssitz des Bundespräsidenten.
Der dreiflügelige Gebäudekomplex wurde 1785/86
nach Plänen von Philipp Daniel Boumann als erster Berliner
Schlossbau im Stil des Klassizismus errichtet. Der langgestreckte
Hauptbau ist von zwei Seitenflügeln (links "Damenflügel",
rechts "Spreeflügel") flankiert. Der zweigeschossige
Hauptbau ist im Vergleich zu den schlichten, ein Stockwerk
höheren Seitenflügeln aufwändiger gestaltet.
Auf seinem Giebel sind Sandsteinfiguren als Personifikationen
von Ackerbau, Fischzucht und Jagd aufgestellt.
Im Innern befindet sich ein von Carl Gotthard Langhans 1791
gestalteter Ballsaal, welcher heute für offizielle
Empfänge genutzt wird. Das Schloss wurde seit dem 19.
Jahrhundert nicht mehr bewohnt und von verschiedenen Institutionen
verwendet. Der jetzige Mitteleingang wurde 1938 neugestaltet,
als das Gebäude zum Gästehaus der Reichsregierung
umgestaltet wurde. Im Zweiten Weltkrieg schwer zerstört,
wurde das Schloss 195459 als Berliner Amtssitz des
Bundespräsidenten wieder hergerichtet. Seit 1994 ist
Schloss Bellevue der erste Amtssitz des Bundespräsidenten.
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Adresse:
Spreeweg 1, 10557 Berlin-Tiergarten
Anfahrt:
Bus: 100, 187
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Schloss
Charlottenburg
Schloss
Charlottenburg ist heute die größte Hohenzollernresidenz
in der Bundeshauptstadt Berlin. Umgeben ist der Prachtbau
von einem einzigartigen Barockgarten, den vielfältige
Architekturen schmücken.
Das
gesamte Ensemble ist geprägt von prachtvoll ausgestatteten
Räumen und Sälen, beeindruckenden Raumfluchten
und hochkarätigen Kunstsammlungen mit herausragenden
Meisterwerken. Zu sehen ist hier zum Beispiel die größte
Sammlung französischer Malerei des 18. Jahrhunderts
außerhalb Frankreichs. Das künstlerisch wie historisch
eindrucksvolle Monument ist außerdem lebendiges Zeugnis
höfischer Kulturgeschichte vom Barock bis ins frühe
20. Jahrhundert.
Nehmen
Sie sich Zeit, das nach der außergewöhnlichen
Königin Sophie Charlotte benannte Schloss zu entdecken.
Sie begeben sich auf eine faszinierende Zeitreise durch
über 300 Jahre Geschichte am authentischen Ort.
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Adresse:
Spandauer Damm 10-22, 14059 Berlin-Charlottenburg
Anfahrt:
Sophie-Charlotte-Platz
U-Bahn: U2
Bus: 309
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Unter
den Linden
Die
Pracht- und Flaniermeile Unter den Linden ist eine Legende
Berlins. Sie führt über ca. 1,5 Kilometer von
der Schloßbrücke zum Pariser Platz mit dem Brandenburger
Tor. Zum Anfang war es ein Reit- und Jagdweg vom Berliner
Stadtschloß zu dem 1527 entstandenen kurfürstlichen
Tiergarten. Der Große Kurfürst Friedrich Wilhelm
ließ den Reitweg 1647 befestigen und auf einer Länge
von ca. 940 Metern mit Linden und Nußbäumen bepflanzen.
Bereits 1658 fielen die jungen Bäume im Ostteil dem
Bau der Stadtmauer zum Opfer. Ab 1740 ließ Friedrich
II. am heutigen Bebelplatz anstelle der abgerissenen Befestigungen
das Forum Fridericianum mit Opernhaus, St.-Hedwigs-Kathedrale,
Alter Bibliothek und Prinz-Heinrich-Palais errichten. So
erstrecken sich die Lindenbäume auch heute nur im westlichen
Teil der Straße.
Die
Bebauung der Straße westlich der Festung setzte 1674
ein. Der Abschnitt zwischen Schadowstraße und Pariser
Platz entstand ab 1734. Im Osten wurde bereits 1687 mit
dem Bau des Zeughauses begonnen. Nach dem Sieg über
Napoleon plante Friedrich Wilhelm III. die Straße
durch seinen Baumeister Karl Friedrich Schinkel zu einer
festlichen Via Triumphalis auszubauen. Es entstanden die
Neue Wache und die Schloßbrücke. War der östliche
Teil der Lindenallee Repräsentationsstraße, prägten
im westlichen Teil bürgerliche Wohnbauten ihren Charakter.
Während der Gründerjahre nach 1871 wurde aus der
vornehmen Wohnstraße eine belebte Geschäftsstraße
mit Restaurants, Cafés, Hotels, Banken, Agenturen,
Geschäften und Passagen. Im Zweiten Weltkrieg wurde
die Straße Unter den Linden zum großen Teil
zerstört. Ihr Wiederaufbau begann in den 50er Jahren.
Dabei wurden die Bauten im östlichen Teil in ihrem
ursprünglichen Zustand wiederhergestellt, während
man sich im stärker zerstörten Westteil für
eine teilweise Neubebauung entschied.
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Adresse:
Unter den Linden, 10117 Berlin-Mitte
Anfahrt: Friedrichstrasse, Unter den Linden
S-Bahn: S1, S2, S25, S75
U-Bahn: U6
Bus: 200, TXL
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Rathaus
Schöneberg
Das
Rathaus Schöneberg ist das Rathaus des Berliner Bezirks
Tempelhof-Schöneberg. Von 1945 bis 1993 tagte hier
das Berliner Abgeordnetenhaus, von 1949 bis 1991 war es
Sitz des Regierenden Bürgermeisters. Seit dem Bau des
Rathauses 1914 bis zur Bezirksfusion 2001 beherbergte es
die Verwaltung von Berlin-Schöneberg.
Während der Zeit der Berliner Teilung fanden hier bedeutende
Ereignisse der Stadtgeschichte statt: Die Übergabe
der Freiheitsglocke in den 1950er-Jahren. John F. Kennedy
hielt 1963 auf dem Platz vor dem Rathaus seine Rede bei
der er sagte Ich bin ein Berliner. Die Demonstrationen
gegen den Besuch des Schahs Mohammad Reza Pahlavi, die schließlich
mit dem Tod Benno Ohnesorgs endeten, nahmen hier 1967 ihren
Anfang.
Der Sandsteinbau wird durch einen 70 Meter hohen Turm geprägt,
auf dem die Berliner Fahne weht. Verschiedene Reliefs schmücken
die einfach verputzte Fassade. Die Innenräume enthalten
Holzverkleidungen und typische bürgerliche Auftragskunst
des frühen 20. Jahrhunderts. Im Zweiten Weltkrieg durch
mehrere Bomben getroffen, wurden Teile des Innenraums und
der Turm nur vereinfacht wiederhergestellt. Trotzdem dienen
einige Innenräume bis heute gern als Filmkulisse, wenn
ein großbürgerliches Ambiente dargestellt werden
soll.
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Adresse:
John-F.-Kennedy-Platz, 10825 Berlin Tempelhof-Schöneberg
Anfahrt:
U-Bahn: U4
Bus: M46, 104
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Zoologischer
Garten
Der
Zoologische Garten Berlin im Berliner Ortsteil Tiergarten
(Bezirk Mitte) ist einer der beiden Zoologischen Gärten
in Berlin. Er ist 35 Hektar groß und gilt als der
artenreichste Zoo der Welt (ca. 15.000 Tiere in fast 1.500
Arten). Mit dem angeschlossenen Aquarium, das auf drei Etagen
Fische, Reptilien, Amphibien sowie Wirbellose wie Insekten
und andere zeigt, gehört der Zoologische Garten zu
den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Berlins. 3,18
Millionen Menschen besuchten im Jahr 2007 den Berliner Zoo.
Der Zoo ist Namensgeber des Bahnhofs Zoologischer Garten,
des während der Deutschen Teilung wichtigsten Fernbahnhofs
West-Berlins, der sich am Hardenbergplatz gegenüber
dem Zoo-Verwaltungsgebäude und dem Löwentor befindet.
Webseite
Zoologischer Garten
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Adresse:
Hardenbergplatz 8, 10787 Berlin-Charlottenburg
Anfahrt:
S-Bahn: S5, S7, S75, S9
U-Bahn: U2, U9
Bus: 100, 109, 110, 145, 149, 200, 204, 245, 249
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Checkpoint
Charlie
Checkpoint
Charlie war neben der Glienicker Brücke der bekannteste
Grenzübergang in Berlin. Die Atmosphäre des Kalten
Krieges war an kaum einen anderen Ort so zu spüren
wie hier. Doch von Schlagbäumen, Schikanen und Wachtürmen
ist heute nichts mehr zu sehen. Einzig und allein eine Nachbildung
des Wachhäuschens erinnert an diese frostige Nahtstelle
des Kalten Krieges.
Der
Kontrollpunkt war einer von drei, der durch die Amerikaner
kontrolliert wurde. Daneben gab es noch die Grenzkontrollpunkte
Helmstedt-Marienborn (Checkpoint Alpha) und Dreilinden-Drewitz
(Checkpoint Bravo). Der Übergang dürfte nur von
Ausländern und Mitarbeitern der Ständigen Vertretung
der BRD in der DDR sowie von DDR-Funktionären benutzt
werden.
Seine
Bekanntheit erlangte der Übergang vor allem im Oktober
1961. Dort standen sich sowjetische und alliierte Panzer
mit scharfer Munition gegenüber. Auch war der Kontrollpunkt
Schauplatz spektakulärer Fluchten, die aber zum Teil
wie im Fall Peter Fechter tödlich ausgingen.
Checkpoint
Charlie zählt heute zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten
der Stadt. Neben dem Kontrollpunkt kann man das Mauermuseum
in der Nähe besuchen. Kernpunkt der Ausstellung sind
Dokumente über ge- und missglückte Fluchtversuche
sowie die Ausstellung der verschiedenen Fluchtobjekte.
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Adresse: Friedrichstraße 43-45, 10969 Berlin-Kreuzberg
Anfahrt: Kochstrasse / Checkpoint Charlie
U-Bahn: U6
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