Rendsburg - Nord-Ostsee Kanal

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Rendsburg - Nord-Ostsee Kanal

Der Nord - Ostseekanal ist wohl für seine vielen Passagen von Traumschiffen weit über die Grenzen Deutschlands bekannt. Wir stellen Ihnen den Nord Ostsee Kanal etwas näher vor.

Der Nord-Ostsee-Kanal (NOK, engl. Kiel Canal) verbindet die Nordsee mit der Ostsee. Der Kanal erspart den Schiffen einen bis zu 900 km längeren Weg durch das Skagerrak um die Nordspitze Dänemarks. Der knapp 100 km lange Kanal durchquert Schleswig-Holstein von der Elbmündung an der Nordsee bis zur Kieler Förde an der Ostsee und ist die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt. Die heutige Bundeswasserstraße wurde 1895 als Kaiser-Wilhelm-Kanal eröffnet und trug diesen Namen bis 1948. Sein direkter Vorläufer war der 1784 in Betrieb genommene und 1853 in Eider-Kanal umbenannte Schleswig-Holsteinische Canal.

Länge 98,637 km
Breite im Wasserspiegel 162 m (teilweise noch 102,5 m)
Breite in der Sohle 90 m (teilweise noch 44 m)
Wassertiefe 11 m

Traumschiff auf dem Nord Ostseekanal Abendstimmung am Nord Ostsee Kanal Schwebefähre Rendsburg Nord ostsee Kanal
Tanker auf dem Nord Ostsee Kanal Abendstimmung Tanker auf dem Nord Ostsee Kanal Tanker auf dem Nord Ostsee Kanal

Der Kanal gehört zu den spiegelgleichen Seekanälen und wird an beiden Enden durch Schleusen gegen die wechselnden Wasserstände (verursacht durch Gezeiten oder Windstau) der Nordsee und der Ostsee abgeschlossen. Die Endpunkte befinden sich in Brunsbüttel an der Elbe und in Kiel, Stadtteil Kiel-Holtenau in der Kieler Förde. Sie liegen 98,637 Kilometer auseinander (Luftlinie 85,5 km). Mit der Fließgewässerkennziffer 5978 gehört der Kanal offiziell zum Flusssystem der Elbe.
Dabei durchquert der Kanal mehrere Landschaftszonen Schleswig-Holsteins. Zunächst durchquert er die Marsch und durchschneidet dann einen Geestrücken. Bis Rendsburg orientiert sich der Kanal an der Eiderniederung und erreicht dann das östliche Hügelland. Wichtigste Hafenstadt im Verlauf des Kanals ist Rendsburg. Nordöstlich von Rendsburg verläuft der Kanal eine Weile lang durch das alte Flussbett der Eider. Zwischen Rendsburg und Kiel bildet der Kanal die Grenze zwischen den Landesteilen (Süd-) Schleswig und Holstein.
Der Kanal entwässert ein Gebiet von 1580 km², wovon 250 km² durch Schöpfwerke künstlich entwässert werden. Dabei fließen zwischen 4 m³/s und 190 m³/s in den Kanal, im Schnitt sind es 20 m³/s. Das Wasser fließt vor allem bei Brunsbüttel in die Elbe.
Im Unterschied zu flacheren Binnenkanälen sind im Nord-Ostsee-Kanal nur die Uferbereiche zwischen ein Meter über und bis zwei Meter unter dem Wasserspiegel geschützt. Hier liegen 15 bis 50 Kilogramm schwere Steine auf einer 30 bis 50 Zentimeter dicken Kiesschicht. Bei weichen Untergründen wie Torf oder Klei liegen diese auf einer Buschmatte, um das Gewicht optimal zu verteilen. Um den Kanal schiffbar zu halten, werden jährlich 6,5 Millionen m³ Nassschlick in Brunsbüttel ausgebaggert, im restlichen Kanal noch einmal 0,1 Millionen m³ Erosionsmaterial. Der Einsatz der Bagger birgt dabei zum einen ein Kollisionsrisiko für den Schiffsverkehr, zum anderen scheint auch insbesondere der Einsatz von Saugbaggern die Ökologie des Kanals empfindlich zu stören.
Acht Straßen und vier Eisenbahnstrecken überqueren den Nord-Ostsee-Kanal auf insgesamt zehn Brücken, dreizehn Fahrzeug- und eine Personenfähre ermöglichen den Transport auf die andere Seite, und bei Rendsburg existieren ein Straßen- und ein Fußgängertunnel. Bekannt ist die in Rendsburg befindliche Eisenbahnhochbrücke mit der darunter hängenden Schwebefähre. Alle Brücken haben die gleiche Durchfahrtshöhe von 42 Metern für die Schifffahrt, weil der Kanal beim Bau für die Linienschiffe der Deutschlandklasse der kaiserlichen Marine ausgelegt wurde.

Erste Pläne für einen Kanal quer durch das heutige Schleswig-Holstein reichen wahrscheinlich bis in das 7. Jahrhundert zurück. Von der damals blühenden Handelsstadt Haithabu an der Schlei waren zwischen der Ostsee und der Nordsee nur 16 km Landweg zu überbrücken, denn die hier fließende Treene mündet über die Eider in die Nordsee. Die Waren und auch die leichten Schiffe der Wikinger wurden über diese Landbrücke von Ochsen getragen bzw. gezogen.
Eisenbahn-Hochbrücke bei Rendsburg mit Tankmotorschiff „Caapemaa“, Juni 1961
Durch die spätere Verlagerung des Handels in Schleswig-Holstein nach Lübeck wurde dieser Plan jedoch obsolet. Es entstanden der Stecknitz- und der Alster-Beste-Kanal, die jedoch nicht für Seeschiffe bestimmt waren.
Der direkte Vorläufer des Nord-Ostsee-Kanals war der Eiderkanal, den der dänische König Christian VII. von 1777 bis 1784 errichten ließ. Er begann in Kiel und mündete bei Rendsburg in die Eider, die bei Tönning die Nordsee erreicht. Jedoch dauerte eine Fahrt durch Kanal und Eider noch drei bis vier Tage.
1864, zu Beginn des deutsch-dänischen Krieges erteilte der preußische Kanzler Otto von Bismarck den Auftrag, Ermittlungen über eine Verbindung zwischen Nord- und Ostsee anzustellen, „welche alle Kriegs- Handels- und Dampfschiffe gut passieren können“. Der deutschen Flotte sollte die Möglichkeit gegeben werden, „jederzeit von der Ostsee in die Nordsee zu gelangen, ohne unter dänischen Kanonen passieren zu müssen“. Damit wurde der zunächst vorrangig militärisch-strategische Charakter des Kanalprojekts deutlich angesprochen. Die Generäle Moltke und Albrecht von Roon sprachen sich allerdings gegen das von Bismarck forcierte Kanalprojekt aus. Generalstabschef Helmuth Karl Bernhard von Moltke verfasste sogar ein Pamphlet: „Rede gegen den Kanalbau“.
1873 schien das Kanalprojekt gescheitert. Aber Bismarck fand Verbündete. 1878 legten der Hamburger Reeder Hermann Dahlström, auch „Kanalström“ genannt, und der Wasserbauinspektor Boden einen Plan für einen Kanal vor, der weitgehend entlang der heutigen Streckenführung von Kiel-Holtenau nach Brunsbüttel führen sollte. Bismarck gelang es in der Folge, Kaiser Wilhelm I. für den Kanalbau zu gewinnen, und 1883 erließ der Kaiser den Auftrag, Beratungen über einen Bau des Kanals anzustellen, und zwar ausdrücklich „mit den für die Flotte notwendigen Ausmaßen“.
Bau und erste Erweiterung (1886-1914)
1886 billigte der Reichstag ein Gesetz zum Bau des Kanals und am 3. Juni 1887 erfolgte die Grundsteinlegung durch Kaiser Wilhelm I. in Kiel-Holtenau, leitender Ingenieur war Otto Baensch aus Zeitz (Provinz Sachsen).
Nach acht Jahren Bauzeit konnte Kaiser Wilhelm II. den damals noch Kaiser-Wilhelm-Kanal genannten Wasserweg am 21. Juni 1895 eröffnen. Der Bau kostete 156 Mio. Goldmark, bis zu 8900 Arbeiter hatten circa 80 Mio. m3 Erdreich bewegt. Ungewöhnlich für ein Projekt dieser Größenordnung überschritt der Kanalbau damit nicht die ursprünglich eingeplanten Kosten. Der Kanal war zu diesem Zeitpunkt 67 m breit und 9 m tief. Zur Finanzierung wurde von Kaiser Wilhelm II. 1902 die Schaumweinsteuer eingeführt.
Durch die technische Fortentwicklung und die Einführung von Großkampfschiffen in der deutschen Marine reichte der Kanal allerdings schon bald nicht mehr aus, um diesen die Passage zu ermöglichen. Von 1907 bis 1914 wurde der Kanal das erste Mal ausgebaut. Die Breite wurde auf 102 m erhöht und die Tiefe auf 11 m. Außerdem wurden sowohl in Kiel als auch in Brunsbüttel je zwei neue Schleusen gebaut. Diese sind mit 310 m Länge und 42 m Breite deutlich größer als die alten Schleusen mit 125 m Länge und 22 m Breite. Der Ausbau kostete 242 Mio. Goldmark und war damit deutlich teurer als der ursprüngliche Bau.
Ausbau (seit 1914)
Der Versailler Vertrag internationalisierte den Kanal 1918. 1948 wurde der Kanal in Nord-Ostsee-Kanal umbenannt. Seit 1965 wird der Kanal zum zweiten Mal erweitert. Zum Schutz der Böschung wird die Breite bis zum Kanalkilometer 87 auf 162 Meter erweitert. Dies ist bis heute nicht abgeschlossen, die Gesamtkosten werden auf 485 Mio. Euro geschätzt. Zurzeit laufen Detailplanungen der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nord für die Anpassung der Oststrecke des Nord-Ostsee-Kanals. Am 7. Oktober 2006 wurde das neue elektronische Verkehrslenkungsystem, in das 13,5 Mio. Euro investiert wurden, eingeweiht. Es hatte die Zentralisierung der Leitstelle in Brunsbüttel zur Folge.

Nachdem die Zahl der Schiffe mit etwa 35.000 im Jahr 1999 einen Tiefststand erreicht hatte, steigt sie seitdem, den Trends im internationalen Schiffsverkehr folgend, kontinuierlich. 2004 passierten ca. 41.000 Schiffe mit ungefähr 80 Mio. Tonnen Ladung den Kanal, 2006 stieg diese Zahl auf etwa 43.000 Fahrzeuge. Ein Großteil davon ist Feederverkehr, der aus dem Ostseeraum kommend, die Häfen in der südlichen Nordsee anläuft, wo ihre Ladungen zu Transozean-Passagen zusammengestellt werden

Da der Kanal Seeschifffahrtsstraße ist und von sehr vielen Schiffen der unterschiedlichsten Größenklassen befahren wird, gelten auf ihm sehr umfangreiche Verkehrsvorschriften. Es gibt spezielle Regeln für das Begegnen und Überholen: In Abhängigkeit von Länge, Breite und Tiefgang werden die Schiffe in sechs Verkehrsgruppen unterteilt. Das Begegnen ist nur in den Weichen für alle Schiffe zulässig; sonst richtet sich die Zulässigkeit einer Begegnung nach der Summe der Verkehrsgruppen. Die Höchstgeschwindigkeit für Schiffe der Verkehrsgruppe 6 liegt bei 12 km/h (6,5 kn) und für alle übrigen Schiffe bei 15 km/h (8,1 kn). Eine Fahrt durch den Kanal dauert 6 bis 8 Stunden. Die Regelung des Verkehrsablaufs auf dem Nord-Ostsee-Kanal wird als Verkehrslenkung bezeichnet

Schiffsbegrüßungsanlage Rendsburg

Seit 1997 befindet sich direkt am Nord-Ostsee-Kanal eine besondere touristische Attraktion - die Schiffsbegrüßungsanlage an der Schwebefähre in Rendsburg.
Die passierenden Schiffe werden mit ihrer Nationalhymne und Flaggengruß aus der Sprecherkabine der Schiffsbegrüßungsanlage begrüßt, sobald sie die Rendsburger Eisenbahnhochbrücke erreicht haben.
Und die Besucher erhalten ausführliche Informationen über die Schiffe hinsichtlich Heimat- und Zielhafen, Größe, Anzahl der Passagiere und vieles mehr.

Die Aussichtsplattform

Die Plattform befindet sich südlich des Kanals auf der Westseite der Brücke. Sie ist über eine 178stufige Wendeltreppe, eingebaut in einen Brückenpfeiler, zu erklimmen.
Aus über 40m Höhe hat der Besucher einen großartigen Blick über den Kanal und die Region.
In den Sommermonaten werden sonntags über die Rendsburger Tourist-Information Führungen auf die Aussichtsplattform angeboten.

Die Tourist-Information erreichen Sie unter der Telefonnummer 04331 - 21120.

Technische Daten Nord Ostsee Kanal

Abmessungen
Länge: 98,637 km
Breite im Wasserspiegel: 162 m (teilweise noch 102,5 m)
Breite in der Sohle: 90 m (teilweise noch 44 m)
Wassertiefe: 11 m


Schleusen

Alte Schleusen
Nutzlänge: 125 m
Nutzbreite: 22 m

Drempeltiefe: in Brunsbüttel NN-10,20 m
in Kiel-Holtenau NN- 9,80 m
Stemmtore: je Kammer 2 Ebbe- und 2 Fluttore
Füllung: durch 2 Seitenkanäle mit je 12 Stichkanälen
Schleusungszeit: 30 Minuten

Neue Schleusen
Nutzlänge: 310 m
Nutzbreite: 42 m
Drempeltiefe: NN-14,00 m
Schiebetore: je Kammer 3 Tore
das Mitteltor -zugleich Reservetor- ermöglicht in einer verkürzten Kammer eine schnellere Schleusung
Füllung: in Brunsbüttel durch Torumläufe
in Holtenau durch 2 Seitenkanäle mit je 29 Stichkanälen
Schleusungszeit: 45 Minuten

Aktuelle Termine Nord Ostsee Kanal

Hier finden Sie für Ihre Planung die Schiffspassagen durch den Nord Ostsee Kanal

Webcams Nord Ostsee Kanal

Kiel-Holtenau

Standort:Blick: neue Schleuse - Richtung Kieler Förde

Kiel-Holtenau

Standort:Blick: westwärts - Richtung Holtenauer Hochbrücke

Schacht-Audorf

Standort: "Kiek ut" - Nähe Fähranleger .Blick: westwärts - Richtung Fähranleger, Rendsburger Eisenbahnhochbrücke

Rendsburg 1

Standort: Schiffsbegrüßungsanlage . Blick: ostwärts - Richtung Schacht-Audorf

Rendsburg 2

Standort: Kreishafen. Blick: ostwärts - Richtung Rendsburger Eisenbahnhochbrücke

Rendsburg 3

Standort: Kreishafen . Blick: westwärts - Richtung Alte Lotsenstation

Rendsburg 4

Standort: Kanalufer (Nähe "Alte Lotsenstation"). Blick: ostwärts - Richtung Rendsburger Kreishafen

Brunsbüttel

Schleuse

Informationen

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