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Berlin - deine Stadt

Berlin ist Bundeshauptstadt und Regierungssitz Deutschlands. Als Stadtstaat ist Berlin ein eigenständiges Land und bildet das Zentrum der Metropolregion Berlin/Brandenburg. Berlin ist mit 3,4 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste und flächengrößte Stadt Deutschlands, sowie nach Einwohnern die zweitgrößte und nach Fläche die fünftgrößte Stadt der Europäischen Union.

Sehenswürdigkeiten in Berlin
Hotels und Ferienwohnungen in Berlin
Restaurants , Caffees und Bars in Berlin
Nachtleben in Berlin und Kinos in Berlin
Shopping in Berlin
Buslinien ,S Bahn ,U Bahn in Berlin
Taxis in Berlin und Autovermietung in Berlin
Flughäfen und Airlines in Berlin
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Die geografische Lage des Berliner Rathauses ist 52° 31' 6? nördlicher Breite und 13°' 24 30? östlicher Länge. Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets in Ost-West-Richtung beträgt rund 45 km, in Nord-Süd-Richtung etwa 38 km. Es hat eine Fläche von 892 km². Berlin ist gänzlich vom Land Brandenburg umgeben und liegt im Osten Deutschlands, etwa 70 km westlich der Grenze zu Polen. Die Metropolregion Berlin/Brandenburg ist eines der Verdichtungsgebiete Deutschlands.
Berlin befindet sich in einer glazial geprägten Landschaft. Das historische Zentrum liegt an der schmalsten und damit verkehrsgünstigsten Stelle des Warschau-Berliner Urstromtals, das Berlin vom Südosten zum Nordwesten hin durchquert und von der Spree in Ost-West-Richtung durchflossen wird. Der nordöstliche Teil Berlins liegt auf der Hochebene des Barnim, knapp die Hälfte der Stadtfläche im südwestlichen Bereich liegt auf der Hochebene des Teltow. Der westlichste Bezirk, Spandau, liegt sowohl innerhalb des Berliner Urstromtals als auch auf der vor allem westlich von Berlin gelegenen Nauener Platte. Die Landschaft Berlins entstand im Eiszeitalter während der jüngsten Vereisungsphase, der Weichseleiszeit. Vor etwa 20.000 Jahren war das Gebiet Berlins noch vom mehrere 100 Meter mächtigen skandinavischen Eisschild bedeckt. Beim Rückschmelzen des Gletschers entstand vor etwa 18.000 Jahren das Berliner Urstromtal.
Im Bezirk Spandau mündet die Spree in die Havel, die den Westen Berlins in Nord-Süd-Richtung durchfließt. Der Flusslauf der Havel, eigentlich eine Glaziale Rinne, ähnelt dabei oft einer Seenlandschaft; die größten Ausbuchtungen bilden der Tegeler See und der Große Wannsee.
Die höchsten Erhebungen Berlins sind als höchste natürliche Bodenerhebung der Große Müggelberg (115,4 m ü. NN) im Bezirk Treptow-Köpenick, der aus Trümmerschutt des Zweiten Weltkriegs aufgeschüttete Teufelsberg (114,7 m) im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf und die Ahrensfelder Berge (112,1 m) im Landschaftspark Wuhletal im Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Die tiefsten Bereiche Berlins sind die Havelseen im Südwesten. Sie liegen 32 m über NN.

Umweltzone Berlin: Information für Touristen aus dem Ausland

Seit 1.1.2008 gilt in Berlin die Umweltzone. Sie dient zur Reduzierung von Schadstoffen in der Luft, die aus Autoabgasen stammen. Die Umweltzone im Internet: www.berlin.de/umweltzone
Die Umweltzone ist ein Gebiet, in dem nur Fahrzeuge fahren dürfen, die bestimmte
Abgasstandards einhalten. Dieses Gebiet ist in Berlin auf den Bereich innerhalb des
inneren S-Bahn-Ringes begrenzt. Fahrzeuge mit besonders hohen Emissionen müssen draußen bleiben. Vom 1.1.2008 bis zum 31.12.2009 dürfen Fahrzeuge mit roter, gelber oder grüner Plakette, ab 1.1.2010 nur noch Fahrzeuge mit grüner Plakette in die Umweltzone. Von dieser Verschärfung sind nur Dieselfahrzeuge betroffen. Diese Regel gilt auch für Fahrzeuge, die im Ausland zugelassen sind, also auch für ausländische Touristen. Plaketten zur Kennzeichnung emissionsarmer Fahrzeuge Um kontrollieren zu können, ob ein Fahrzeug viel oder wenig Schadstoffe ausstößt, wurden farbige Plaketten für die Windschutzscheibe eingeführt. Die Plaketten gelten in allen Umweltzonen in deutschen Städten — also nicht nur in Berlin,
sondern z.B. auch in Hannover, Köln oder Stuttgart. Auch ausländische Touristen benötigen für ihr Fahrzeug eine solche Plakette. Es gibt vier Schadstoffgruppen. Sie orientieren sich an den Abgasstandards (Euro- Normen) von Diesel-Fahrzeugen. Durch Nachrüstung mit einem Partikelfilter kann eine höhere Schadstoffgruppe erreicht werden. Fahrzeuge der Schadstoffgruppe 1 erhalten keine Plakette. Diese Fahrzeuge haben einen besonders hohen
Schadstoffausstoß und dürfen seit 1.1.2008 nur außerhalb der Umweltzone fahren.
Für Fahrzeuge, die im Ausland zugelassen sind, erfolgt die Einstufung entweder durch Nachweis der eingehaltenen europäischen Abgasnorm oder nach dem Datum der Erstzulassung des Fahrzeuges. Eine allgemei
ne Übersicht gibt die folgende Tabelle. Im Einzelfall sind Abweichungen möglich.

Abgasnorm
(Eurostufe)
Schadstoffgruppe Erstzulassung
Pkw
Plakette
Motor Diesel
Euro 1 oder älter 1 vor 1-1-1997 ninguna
Euro 2/Euro
1+Filter
2 ab 1-1-1997
bis 31-12-2000
Umweltplatette Rot
Euro 3/Euro
2+Filter
3 ab 1-1-2001
bis 31-12-2005
Umweltplakette Gelb
Euro 4/Euro
3+Filter
4 ab 1-1-2006 Umweltplakette Grün
Benzin /Otto - Motor
vor Euro 1 1 vor 1-1-1993 Plakette
Euro 1 oder besser 4 ab 1-1-1993 Umweltplatette Grün

Bei diesem Verkehrsschild beginnt die Umweltzone:

Schild Umweltzone

Achtung Bußgeld!
Wer gegen die Regeln der
Umweltzone verstößt, muss
ein Bußgeld von 40.- Euro zahlen.

Klima

Klimadiagramm Berlin-Alexanderplatz
Die Stadt befindet sich in der gemäßigten Klimazone am Übergang vom maritimen zum kontinentalen Klima. Die durchschnittliche Jahrestemperatur in Berlin-Dahlem beträgt 8,9 °C und die mittlere jährliche Niederschlagsmenge 581 mm. Die wärmsten Monate sind Juli und August mit durchschnittlich 18,5 beziehungsweise 17,7 °C und die kältesten Januar und Februar mit -0,6 beziehungsweise -0,3 °C im Mittel. Der meiste Niederschlag fällt im Juli mit durchschnittlich 70 mm, der geringste im März mit durchschnittlich 31 mm. Hinsichtlich der Windgeschwindigkeiten und der Windrichtungsverteilung ist ein zweigeteiltes Maximum zu verzeichnen. Demnach wird in Berlin am häufigsten Nordwest- und Südwestwind beobachtet, der besonders im Winter mit höheren Geschwindigkeiten verbunden ist und meist maritime, gut durchmischte und saubere Meeresluft herantransportiert. Das zweite Maximum aus Südost und Ost ist oft kennzeichnend für Hochdruckwetterlagen kontinentaler Luftmassen, was je nach Jahreszeit zu sehr heißen bzw. sehr kalten Tagen führen kann. Letztere Wetterlagen waren früher kennzeichnend für die sogenannten Smog-Situationen, da sie schadstoffreiche Luft von den südöstlich Berlins gelegenen Braunkohlekraftwerken heranführte.
Die geringen Höhenunterschiede innerhalb der Stadt bewirken an sich ein eher homogenes Stadtklima, jedoch führt die dichte Bebauung in der City und den Bezirkszentren zu teilweise deutlichen Temperaturunterschieden im Vergleich zu großen innerstädtischen Freiflächen, insbesondere aber zu den ausgedehnten Landwirtschaftsflächen im Umland. Vor allem in Sommernächten werden Temperaturunterschiede von bis zu 10 °C gemessen. Insgesamt jedoch profitiert Berlin auch in diesem Zusammenhang von seinem großen Grünflächenanteil, mehr als 40 % des Stadtgebietes sind grünbestanden,die Straßen säumen gut 400.000 Straßenbäume. Die große Anzahl kleinerer Freiflächen, besonders aber auch die großen innerstädtischen Grünflächen wie der Große Tiergarten, der Grunewald und der ehemalige Flughafen Tempelhof mit der Hasenheide, die von Klimatologen auch als „Kälteinseln“ bezeichnet werden, bewirken zumindest in ihrer Umgebung ein zumeist als weitgehend angenehm empfundenes Klima.

Teilung der Stadt und Wiedervereinigung
Nach der Einnahme der Stadt durch die Rote Armee und der bedingungslosen Kapitulation der Wehrmacht am 8. Mai 1945 wurde Berlin gemäß der Londoner Protokolle – der Gliederung ganz Deutschlands in Besatzungszonen entsprechend – in vier Sektoren aufgeteilt. Die Sektoren der Westalliierten (USA, Vereinigtes Königreich und Frankreich) bildeten den westlichen Teil der Stadt, während der Sektor der Sowjetunion den Ostteil bildete.
Für Groß-Berlin blieb allerdings eine Gesamtverantwortung aller vier Alliierten bestehen. Die zunehmenden politischen Differenzen zwischen den Westalliierten und der Sowjetunion führten 1948/49 zu einer wirtschaftlichen Blockade West-Berlins, die die Westalliierten mit der sogenannten „Luftbrücke“ überwanden.
Mit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland im Westen Deutschlands und der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) im Osten Deutschlands im Jahr 1949 verfestigte sich der Kalte Krieg auch in Berlin. Während die Bundesrepublik ihren Regierungssitz nach Bonn verlegte, was zunächst als Provisorium gedacht war, ernannte die DDR Ost-Berlin zur Hauptstadt der DDR. Der Ost-West-Konflikt gipfelte in der Berlin-Krise und führte zum Bau der Berliner Mauer durch die DDR am 13. August 1961.
West-Berlin war nun de facto ein Teil der Bundesrepublik Deutschland – allerdings mit rechtlicher Sonderstellung – und Ost-Berlin de facto ein Teil der DDR. Berlins Osten und Westen waren völlig voneinander getrennt; der Übergang war nur noch an bestimmten Kontrollpunkten möglich, allerdings nicht mehr für die Bewohner der DDR und Ost-Berlins, Rentnerinnen und Rentner ausgenommen. 1971 wurde das Viermächteabkommen über Berlin unterzeichnet. Während die Sowjetunion den Vier-Mächte-Status nur auf West-Berlin bezog, unterstrichen die Westmächte 1975 in einer Note an die Vereinten Nationen ihre Auffassung vom Vier-Mächte-Status über Gesamt-Berlin. Die Problematik um den umstrittenen Status Berlins wird auch als Berlin-Frage bezeichnet.
1989 kam es zur Wende, die Mauer fiel. Bereits 1990 wurden die beiden deutschen Staaten als Bundesrepublik Deutschland wiedervereinigt und Berlin per Einigungsvertrag deutsche Hauptstadt. 1991 beschloss der Bundestag mit dem Hauptstadtbeschluss nach kontroverser öffentlicher Diskussion, dass die Stadt auch wieder Sitz der deutschen Bundesregierung sein sollte. Am 1. September 1999 nahmen Regierung und Parlament ihre Arbeit in Berlin auf.

Berlin hat derzeit rund 3,4 Millionen Einwohner und ist damit die mit Abstand bevölkerungsreichste Stadt Deutschlands, größer als die Städte Hamburg und München zusammen. Der urbanisierte Großraum reicht über die Berliner Landesgrenzen hinaus und umfasst etwa 3,7 Millionen, die Metropolregion Berlin/Brandenburg über 4,4 Millionen Einwohner.
Bis Mitte des 17. Jahrhunderts war die Berliner Gegend nur spärlich bevölkert, der Dreißigjährige Krieg hatte die Bevölkerung Berlins noch einmal etwa halbiert. Doch nachdem Kurfürst Friedrich Wilhelm 1640 die Regierungsgeschäfte von seinem Vater übernommen hatte, holte er unter anderem viele Hugenotten aus Frankreich in die Region. So stieg die Bevölkerung von rund 6.000 um 1648 auf rund 57.000 im Jahre 1709. Die Bevölkerung wuchs nun stetig, sodass Berlin 1740 zur Großstadt und um 1875 zur Millionenstadt wurde.
Mit dem Groß-Berlin-Gesetz von 1920 stieg die Bevölkerungszahl durch Eingemeindung bisher unabhängiger Städte und Dörfer auf fast vier Millionen an. Diese Grenze war bereits wenige Jahre später überschritten und erreichte 1942 mit 4,48 Millionen ihren Höhepunkt. Durch den Zweiten Weltkrieg fiel die Zahl wieder und liegt seitdem recht konstant zwischen 3,1 und 3,5 Millionen Einwohnern. 1,7 Millionen Berliner haben die Stadt nach der Wiedervereinigung (seit 1991) verlassen, 1,8 Millionen Menschen sind zugezogen und haben damit für einen umfangreichen Bevölkerungsaustausch gesorgt. Auch heute noch hat Berlin eine in Deutschland weit überdurchschnittliche räumliche Bevölkerungsbewegung. Allein im Jahr 2004 zogen 115.267 Menschen nach Berlin, darunter 42.063 aus dem Ausland. Gleichzeitig verließen 113.581 Berliner die Stadt, davon 31.244 in Richtung Ausland.

Karneval der Kulturen in Kreuzberg
Berlin war schon immer eine Einwanderungsregion. Nach den Hugenotten im 17. Jahrhundert folgten seit Mitte des 19. Jahrhunderts viele Slawen. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen viele Gastarbeiter aus Südeuropa und der Türkei nach West- und Vertragsarbeiter vor allem aus Vietnam nach Ost-Berlin. Seit den 1980er Jahren machten sich viele russlanddeutsche (Spät-)Aussiedler und seit der Wiedervereinigung schließlich Juden aus der Ukraine und Russland hierher auf den Weg. Heute leben in der Stadt Bürger aus rund 190 Staaten. Außerdem war und ist Berlin aufgrund der politischen und kulturellen Bedeutung ein Zuzugsgebiet für viele Deutsche aus anderen Regionen; West-Berlin war darüber hinaus zur Zeit der Teilung durch die Freiheit von der Wehrpflicht ein Anziehungspunkt für junge Männer - nicht nur der 68er-Bewegung – die der Wehrpflicht entgehen wollten. Kreuzberg bildet aufgrund der dichten Besiedlung und niedrigen Mieten einen Schwerpunkt sowohl der türkischen als auch der alternativen Kultur. In Berlin lebt mit zirka 200.000 Personen die weltweit größte türkische Gemeinde außerhalb der Türkei.

Vision Hauptstadt Berlin - Brandenburg

Die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg ist auf vielen zukunftsweisenden Gebieten bereits Wirklichkeit geworden: In Wissenschaft und Spitzentechnologie, in der Film- und Medienindustrie sowie im Gesundheitssektor sind beide Länder mit hohem Nutzen vernetzt. Sie haben eine große internationale Ausstrahlung und werden als Region wahrgenommen. In der Wirtschaftsförderung, aber auch in vielen anderen Bereichen der Verwaltung arbeiten Berlin und Brandenburg längst gut zusammen. Gemeinsam sind wir eine wachstumsstarke Wissens- und Wirtschaftsregion mit hoher Lebensqualität für alle Menschen. Das ist nicht zuletzt das Ergebnis gemeinsamer Anstrengungen der letzten Jahre.

Nunmehr liegt ein von beiden Landesregierungen beschlossenes Leitbild für die nächsten Jahre gemeinsamer Entwicklung unserer Hauptstadtregion vor. Es ist unter breiter Mitwirkung der Öffentlichkeit entstanden und soll Orientierung für alle sein, die sich den künftigen Herausforderungen der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg stellen. Wir wissen, nur gemeinsam können wir den nationalen und internationalen Wettbewerb um Arbeitsplätze und Investitionen, um Entwicklungs- und Zukunftschancen bestehen. Deshalb wollen wir die jeweiligen Stärken beider Länder gemeinsam nutzen, unsere Kräfte bündeln und zusammen mit den Menschen die Zukunft der Hauptstadtregion gestalten.

Berlin - das zeigt die historische Erfahrung - kann ohne Region keine Metropole sein. Und Brandenburg mit seiner eigenen wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und kulturellen Entwicklung profitiert dabei von der großen Ausstrahlung und der Internationalität Berlins in seiner Mitte.

Klima in Berlin

Die Stadt befindet sich in der gemäßigten Klimazone am Übergang vom maritimen zum kontinentalen Klima. Die durchschnittliche Jahrestemperatur in Berlin-Dahlem beträgt 8,9 °C und die mittlere jährliche Niederschlagsmenge 581 mm. Die wärmsten Monate sind Juli und August mit durchschnittlich 18,5 beziehungsweise 17,7 °C und die kältesten Januar und Februar mit -0,6 beziehungsweise -0,3 °C im Mittel. Der meiste Niederschlag fällt im Juli mit durchschnittlich 70 mm, der geringste im März mit durchschnittlich 31 mm. Hinsichtlich der Windgeschwindigkeiten und der Windrichtungsverteilung ist ein zweigeteiltes Maximum zu verzeichnen. Demnach wird in Berlin am häufigsten Nordwest- und Südwestwind beobachtet, der besonders im Winter mit höheren Geschwindigkeiten verbunden ist und meist maritime, gut durchmischte und saubere Meeresluft herantransportiert. Das zweite Maximum aus Südost und Ost ist oft kennzeichnend für Hochdruckwetterlagen kontinentaler Luftmassen, was je nach Jahreszeit zu sehr heißen bzw. sehr kalten Tagen führen kann. Letztere Wetterlagen waren früher kennzeichnend für die sogenannten Smog-Situationen, da sie schadstoffreiche Luft von den südöstlich Berlins gelegenen Braunkohlekraftwerken heranführte.
Die geringen Höhenunterschiede innerhalb der Stadt bewirken an sich ein eher homogenes Stadtklima, jedoch führt die dichte Bebauung in der City und den Bezirkszentren zu teilweise deutlichen Temperaturunterschieden im Vergleich zu großen innerstädtischen Freiflächen, insbesondere aber zu den ausgedehnten Landwirtschaftsflächen im Umland. Vor allem in Sommernächten werden Temperaturunterschiede von bis zu 10 °C gemessen. Insgesamt jedoch profitiert Berlin auch in diesem Zusammenhang von seinem großen Grünflächenanteil, mehr als 40 % des Stadtgebietes sind grünbestanden,die Straßen säumen gut 400.000 Straßenbäume. Die große Anzahl kleinerer Freiflächen, besonders aber auch die großen innerstädtischen Grünflächen wie der Große Tiergarten, der Grunewald und der ehemalige Flughafen Tempelhof mit der Hasenheide, die von Klimatologen auch als „Kälteinseln“ bezeichnet werden, bewirken zumindest in ihrer Umgebung ein zumeist als weitgehend angenehm empfundenes Klima.

Hochschulen und Forschung
Berlin besitzt eine hohe Konzentration an Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen. In der Stadt studieren an insgesamt vier Universitäten, vier Kunsthochschulen, sieben Fachhochschulen und zwölf privaten Hochschulen rund 130.000 Studenten. Die vier Berliner Universitäten stellen gemeinsam etwa 100.000 Studenten (Stand: WS 2007/08). Es sind die Humboldt-Universität zu Berlin mit rund 27.000 Studenten (ohne Charité), die Freie Universität Berlin mit rund 31.500 Studenten (ohne Charité), die Technische Universität Berlin mit rund 27.000 Studenten sowie die Universität der Künste Berlin mit etwa 4.500 Studenten. An der Charité studieren rund 7.200 Studenten.
Die Medizinischen Fakultäten der Freien Universität und der Humboldt-Universität wurden 2003 zur Charité – Universitätsmedizin Berlin zusammengefasst. Seitdem ist diese mit ihren vier Standorten die größte medizinische Fakultät Europas.
Im Rahmen der Exzellenzinitiative wurde die Freie Universität Berlin am 19. Oktober 2007 in der dritten Förderlinie ausgezeichnet. Mit dem Erfolg ihres Zukunftskonzepts „International Network University“ zählt sie somit zu den neun deutschen Eliteuniversitäten.
Jährlich werden rund 1,8 Milliarden Euro öffentliche Fördermittel in Wissenschaft und Forschung investiert, über 13 Prozent der Patentanmeldungen der Wissenschaft in Deutschland kommen aus Berlin. Über 50.000 Beschäftigte lehren, forschen und arbeiten an den über 70 außeruniversitären öffentlich finanzierten Forschungseinrichtungen. Auch die großen nationalen Forschungsorganisationen Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz-Gemeinschaft, Leibniz-Gemeinschaft und Max-Planck-Gesellschaft sind mit mehreren Instituten vertreten, ebenso verschiedene Bundesministerien mit insgesamt acht Forschungsinstituten. Die meisten Einrichtungen der Wissenschaft konzentrieren sich an den Standorten in Buch, Charlottenburg, Dahlem, Mitte sowie am Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Adlershof.

Universitäten in Berlin

Universität der Künste Berlin - www.udk-berlin.de
Einsteinufer 43-53, Berlin - 030 31850

Universität der Künste Berlin Immatrikulations- und Prüfungsamt (IPA) - www.udk-berlin.de
Hardenbergstr. 33, Berlin - 030 3185-2368

Technische Universität Berlin (TU) m. allen wiss. Einricht. ud ... - www.dcaiti.tu-berlin.de
Straße des 17. Juni 135, Charlottenburg, Berlin - 030 3140

Freie Universität Berlin http://www.fu-berlin.de/

Humboldt Universität Berlin http://www.hu-berlin.de/

Steinbeis Hochschule Berlin http://www.steinbeis-hochschule.de/

ESCP-EAP European School of Management Berlin http://www.escpeurope.eu/de/campus/berlin/

Krankenhäuser in Berlin

Krankenhaus Moabit ggmbh - 030 3976-0

St. Hedwig Krankenhaus - www.hedwig-berlin.de - 030 23110


Martin-Luther-Krankenhaus Berlin Abteilung für Radiologie - www.mlk-berlin.de - 03089553415


Sana Klinikum Lichtenberg - Oskar-Ziethen-Krankenhaus - www.khl-berlin.de - 030 5518-0


Franziskus-Krankenhaus Berlin Urologische Abteilung - www.franziskus-berlin.de 03026383801


Bundeswehr-Krankenhaus - www.bundeswehrkrankenhaus-berlin.de - 030 28410


St. Joseph-Krankenhaus Berlin Abteilung für Chirurgie - www.sjk.de - 030 7882-2128


Sankt Gertrauden-Krankenhaus - www.sankt-gertrauden.de - 030 82720


Krankenhäuser Park-Klinik Weißensee gmbh - www.park-klinik.com - 030 96280


DRK Kliniken Berlin-Westend - www.drk-kliniken-berlin.de - 030 3035-0

http://www.berlin.de/verwaltungsfuehrer/krankenhaeuser-kliniken/

Geografie

Die geografische Lage des Berliner Rathauses ist 52° 31' 6? nördlicher Breite und 13°' 24 30? östlicher Länge. Die größte Ausdehnung des Stadtgebiets in Ost-West-Richtung beträgt rund 45 km, in Nord-Süd-Richtung etwa 38 km. Es hat eine Fläche von 892 km². Berlin ist gänzlich vom Land Brandenburg umgeben und liegt im Osten Deutschlands, etwa 70 km westlich der Grenze zu Polen. Die Metropolregion Berlin/Brandenburg ist eines der Verdichtungsgebiete Deutschlands.
Berlin befindet sich in einer glazial geprägten Landschaft. Das historische Zentrum liegt an der schmalsten und damit verkehrsgünstigsten Stelle des Warschau-Berliner Urstromtals, das Berlin vom Südosten zum Nordwesten hin durchquert und von der Spree in Ost-West-Richtung durchflossen wird. Der nordöstliche Teil Berlins liegt auf der Hochebene des Barnim, knapp die Hälfte der Stadtfläche im südwestlichen Bereich liegt auf der Hochebene des Teltow. Der westlichste Bezirk, Spandau, liegt sowohl innerhalb des Berliner Urstromtals als auch auf der vor allem westlich von Berlin gelegenen Nauener Platte. Die Landschaft Berlins entstand im Eiszeitalter während der jüngsten Vereisungsphase, der Weichseleiszeit. Vor etwa 20.000 Jahren war das Gebiet Berlins noch vom mehrere 100 Meter mächtigen skandinavischen Eisschild bedeckt. Beim Rückschmelzen des Gletschers entstand vor etwa 18.000 Jahren das Berliner Urstromtal.
Im Bezirk Spandau mündet die Spree in die Havel, die den Westen Berlins in Nord-Süd-Richtung durchfließt. Der Flusslauf der Havel, eigentlich eine Glaziale Rinne, ähnelt dabei oft einer Seenlandschaft; die größten Ausbuchtungen bilden der Tegeler See und der Große Wannsee.
Die höchsten Erhebungen Berlins sind als höchste natürliche Bodenerhebung der Große Müggelberg (115,4 m ü. NN) im Bezirk Treptow-Köpenick, der aus Trümmerschutt des Zweiten Weltkriegs aufgeschüttete Teufelsberg (114,7 m) im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf und die Ahrensfelder Berge (112,1 m) im Landschaftspark Wuhletal im Bezirk Marzahn-Hellersdorf. Die tiefsten Bereiche Berlins sind die Havelseen im Südwesten. Sie liegen 32 m über NN.

Bevölkerung

Berlin hat derzeit rund 3,4 Millionen Einwohner und ist damit die mit Abstand bevölkerungsreichste Stadt Deutschlands, größer als die Städte Hamburg und München zusammen. Der urbanisierte Großraum reicht über die Berliner Landesgrenzen hinaus und umfasst etwa 3,7 Millionen, die Metropolregion Berlin/Brandenburg über 4,4 Millionen Einwohner.
Bis Mitte des 17. Jahrhunderts war die Berliner Gegend nur spärlich bevölkert, der Dreißigjährige Krieg hatte die Bevölkerung Berlins noch einmal etwa halbiert. Doch nachdem Kurfürst Friedrich Wilhelm 1640 die Regierungsgeschäfte von seinem Vater übernommen hatte, holte er unter anderem viele Hugenotten aus Frankreich in die Region. So stieg die Bevölkerung von rund 6.000 um 1648 auf rund 57.000 im Jahre 1709. Die Bevölkerung wuchs nun stetig, sodass Berlin 1740 zur Großstadt und um 1875 zur Millionenstadt wurde.
Mit dem Groß-Berlin-Gesetz von 1920 stieg die Bevölkerungszahl durch Eingemeindung bisher unabhängiger Städte und Dörfer auf fast vier Millionen an. Diese Grenze war bereits wenige Jahre später überschritten und erreichte 1942 mit 4,48 Millionen ihren Höhepunkt. Durch den Zweiten Weltkrieg fiel die Zahl wieder und liegt seitdem recht konstant zwischen 3,1 und 3,5 Millionen Einwohnern. 1,7 Millionen Berliner haben die Stadt nach der Wiedervereinigung (seit 1991) verlassen, 1,8 Millionen Menschen sind zugezogen und haben damit für einen umfangreichen Bevölkerungsaustausch gesorgt. Auch heute noch hat Berlin eine in Deutschland weit überdurchschnittliche räumliche Bevölkerungsbewegung. Allein im Jahr 2004 zogen 115.267 Menschen nach Berlin, darunter 42.063 aus dem Ausland. Gleichzeitig verließen 113.581 Berliner die Stadt, davon 31.244 in Richtung Ausland.


Sprachgewohnheiten

Berlinisch oder Berlinerisch wird im allgemeinen als eine Varianz des mitteldeutschen Berlin-Brandenburgischen gesehen, die in Berlin und im Berliner Umland gesprochen wird und auch nur in Berlin übliche (Sprich-)Worte oder dort geprägte Redewendungen enthält. Sprachwissenschaftlich handelt es sich bei dem Dialekt tatsächlich um einen Metrolekt, eine städtische Sprachmischung, die nicht regionalen Ursprungs ist, sondern durch Mischung von Dialekten unterschiedlicher Herkunft entstanden ist. Tatsächlich ist das heutige Brandenburgische eine Varianz des Berliner Metrolekts. Das Berlinerische nahm durch den Zuzug vieler Bevölkerungsgruppen etliche Wörter und Redewendungen aus anderen Sprachen und Dialekten wie dem Flämischen, Französischen und dem Jiddischen auf. Das Berlinische war in der Geschichte überwiegend Sprache der einfachen Leute, die Bildungsschicht bemühte sich stets um einwandfreies Hochdeutsch. Viele Neuberliner nahmen zwar Teile des Berlinischen an, aber die ständige Verwendung wurde als „unfein“, „proletarisch“ oder „dumm“ betrachtet. In der DDR änderte sich diese Einstellung teilweise, sodass Berlinisch auch in gebildeten Kreisen teilweise gepflegt wurde. Dadurch finden sich die Zentren der verstärkten Verwendung heute vor allem in den Ostbezirken, den alten westlichen Arbeiterbezirken und dem Umland. Unverändert wird die Sprache in Berlin von Zuwandererwellen geprägt, wodurch die verwendete Umgangs sprache unbeständig bleibt.
In einem großen Teil der heutigen Vorortbezirke Berlins wurden wie im umliegenden Brandenburg bis ins 20. Jahrhundert Dialekte des Niederdeutschen, genauer des Märkisch-Brandenburgischen, gesprochen, die allerdings im Zuge der Verstädterung der Vororte und durch die auch linguistische Ausstrahlung der Metropole Berlin heute weitgehend verdrängt und durch mitteldeutsche Dialekte bzw. einen berlinisch geprägten Regiolekt des Standarddeutschen ersetzt sind
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Religion

Von den 3,4 Millionen Einwohnern Berlins sind etwa 59 % konfessionslos, 21,5 % evangelisch, 9,3 % katholisch, 2,7 % bekennen sich zu einer anderen christlichen Konfession, 6,3 % zum Islam, 0,6 % gehören einer weiteren Religion an.
Berlin ist der Sitz des katholischen Erzbischofs des Erzbistums Berlin, Georg Kardinal Sterzinsky, sowie des evangelischen Bischofs der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Wolfgang Huber, der zurzeit auch Ratsvorsitzender der Evangelischen Kirche in Deutschland ist. Als Reaktion auf die Zwangsvereinigung (Union) zwischen der lutherischen Kirche und der reformierten Tradition entstand im 19. Jahrhundert die altlutherische Kirche, die heute im Stadtgebiet mit acht Kirchengemeinden unterschiedlicher Größe vertreten ist.
Ebenfalls in Berlin ansässig sind ein russisch-orthodoxer und ein bulgarisch-orthodoxer Bischof, die meisten anderen orthodoxen und altorientalischen Nationalkirchen sind ebenfalls mit Gemeinden vertreten. Mit mindestens fünf regelmäßigen Messorten haben auch die katholischen Altritualisten in Berlin ihre stärkste Präsenz im deutschsprachigen Raum. Ferner existiert in Berlin-Wilmersdorf eine alt-katholische Gemeinde, die auch in der Alt-Schöneberger Dorfkirche zu Gast ist.
Baptisten gibt es in Berlin seit der Mitte des 19. Jahr hun derts, mit ihren 36 Gemeinden bilden sie heute die größte Freikirche der Bundeshauptstadt. Unter anderem gibt es auch 29 Gemeinden der Neuapostolischen Kirche. Es gibt sechs Gemeinden der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Die Berliner Mennonitengemeinde besteht seit 1887. In Berlin befindet sich der Sitz der Religions gemeinschaft der Zeugen Jehovas. Seit Anfang 2007 ist zusätzlich die Glaubensgemeinschaft Scientology mit einer Hauptstadtrepräsentanz vertreten, deren Eröffnung zu Protesten führte.
Darüber hinaus befinden sich heute über 11 Synagogen, mehrere buddhistische Tempel und 76 Mo scheen in der Stadt.
In Berlin sind viele humanistische und atheistische Vereinigungen vertreten. So haben der Humanistische Verband Deutschlands und die Humanistische Akademie Deutschland ihren Sitz in Berlin.

Politik

Bundeshauptstadt
Der erste Deutsche Bundestag nach der Wiedervereinigung entschied 1991 im sogenannten „Hauptstadtbeschluss“, dass Berlin als Bundeshauptstadt auch Sitz des Bundestages und der Bundesregierung werden sollte. Seit 1994 befindet sich der erste Amtssitz des Bundespräsidenten in Berlin, 1999 fand der Umzug des größten Teils der Bundesregierung von Bonn nach Berlin statt. Berlin ist aber keine zentralistische Hauptstadt, da sich ein Teil der Ministerien und anderen Bundesinstitutionen nach wie vor in der früheren Bundeshauptstadt (jetzt Bundesstadt) Bonn oder in anderen Städten befindet.

Land Berlin
Berlin ist seit der Wiedervereinigung der ehemals getrennten beiden deutschen Staaten am 3. Oktober 1990 ein Land der Bundesrepublik Deutschland, ein sogenannter „Stadtstaat“. Die Anzahl der Bezirke, in die Berlin untergliedert ist, wurde zum 1. Januar 2001 von ursprüng lich 23 auf zwölf reduziert. Das Landesparlament des Landes Berlin, die gesetzgebende Gewalt, ist nach der Verfassung von Berlin das Abgeordnetenhaus von Berlin. In ihm sind zurzeit Abgeordnete aus SPD, CDU, Die Linke, Bündnis 90/Die Grünen und FDP vertreten. SPD und Die Linke bilden in einer Rot-Roten Koalition die aktuelle Regierungskoalition. Die Landesregierung (als Spitze der Exekutive) ist der Senat von Berlin, be ste hend aus dem Regierenden Bürgermeister (Klaus Wowereit, SPD) und bis zu acht Senatoren. Der Regierende Bürgermeister ist zugleich Repräsentant des Landes und der Stadt.

Verwaltung
Die Verwaltung des Landes Berlin wird vom Senat von Berlin (der Hauptverwaltung) und den Bezirksverwaltungen in Berlin wahrgenommen. Die Hauptverwaltung umfasst die Senatsverwaltungen, die ihnen nachgeordneten Behörden (Sonderbehörden) und nichtrechtsfähigen Anstalten und die unter ihrer Aufsicht stehenden Eigenbetriebe. Die Hauptverwaltung nimmt die Aufgaben von gesamtstädtischer Bedeutung wahr, wobei dieser Begriff weit ausgelegt wird.
Da Berlin eine Einheitsgemeinde ist, stellen die Bezirke keine eigenständigen Gemeinden dar, gemessen an der Einwohnerzahl sind sie mit Landkreisen in Flächenstaaten vergleichbar. Die Bezirke unterliegen der Fachaufsicht der Hauptverwaltung. Dennoch gibt es in jedem Berliner Bezirk eine eigene – allerdings nicht als Parlament, sondern als Teil der Verwaltung ausgestaltete – Volks ver tre tung, die Bezirksverordnetenversammlung (BVV), welche das Bezirksamt, bestehend aus Bezirksbürgermeister und fünf Stadträten, nach Parteienproporz wählt. Bezirksbürgermeister und Stadträte haben daher trotz ihrer quasipolitischen Wahl den Status eines Wahl beamten inne. Die Bürgermeister der Bezirke bilden unter Vorsitz des Regierenden Bür ger mei sters den Rat der Bürgermeister, der den Senat berät.
Die Gliederung und Aufgaben der Berliner Verwaltung ergeben sich aus dem Allgemeinen Zuständigkeitsgesetz (AZG). Seit der Wiedervereinigung wird in Berlin in vielen Teilschritten eine umfassende Verwaltungsreform vorgenomme

Freizeit und Erholung

In Berlin sind etwa 18 Prozent der Stadtfläche bewaldet. Die Stadtforstverwaltung Berliner Forsten verwaltet mit zirka 29.000 Hektar die größte Stadtwaldfläche Deutschlands. Zu den größten Wäldern gehört der Grunewald, der von der Grunewaldseenkette durchzogen und im Westen von der Havel begrenzt wird, sowie der Spandauer Forst im äußersten Nordwesten der Stadt. Der 273 Hektar große Wannsee ist eine Ausbuchtung der Havel. Mit ihm besitzt Zehlendorf ein viel besuchtes Naherholungsgebiet, das vor allem durch das Strandbad Wannsee bekannt ist.
Im Südosten Berlins bildet der Müggelsee mit den Müggelbergen und dem Strandbad Rahnsdorf ein großes Naherholungsgebiet. Der Müggelsee ist der größte Berliner See, er dehnt sich über 7,4 km² aus (maximal 4,3 km lang; 2,6 km breit) und ist bis zu 8 m tief. Die Müggelberge sind mit 114,7 m über NHN die höchsten Berliner Erhebungen, sie entstanden während des Pleistozäns. Am Westhang des Kleinen Müggelbergs wurde von 1959 bis 1961 der neue Müggelturm errichtet, nachdem der alte im Mai 1958 abgebrannt war. Er bietet einen weitreichenden Ausblick über die Seen und Wälder der Umgebung bis hin zur Stadtsilhouette Berlins.
In den urbaneren Bereichen der Stadt haben sich an den Fluss- und Seenlandschaften der Spree und Havel zahlreiche Strandbars gegründet.

Sport

In Berlin gibt es zahlreiche Sportvereine, wobei sich die meisten dem Breitensport widmen. Einige Vereine sind zusätzlich im Bereich des professionellen Sports tätig. Dazu zählen insbesondere im Fußball Hertha BSC und der 1. FC Union Berlin, im Eishockey die Eisbären und im Basketball Alba. In der Volleyball-Bundesliga ist die Hauptstadt gleich mit drei Vereinen vertreten. Am bekanntesten ist der SC Charlottenburg. Die Wasserballer der Wasserfreunde Spandau 04 waren von 1979 bis 2007 (Ausnahmen: 1993 und 2006) regelmäßig deutscher Wasserballmeister. 2007 schafften die Handballer der Füchse Berlin den Aufstieg in die Handball-Bundesliga.
Jedes Jahr finden in Berlin der weltbekannte Berlin-Marathon, das Finale des DFB-Pokals sowie das ISTAF statt. Für die Bewerbung der Olympischen Sommerspiele 2000, die die Stadt an Sydney, Australien verloren hatte, wurden viele Sportstätten in und um Berlin errichtet oder renoviert, wie zum Beispiel die Max-Schmeling-Halle. Am 9. Juli 2006 fand in Berlin das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft statt. Dazu wurde das Olympiastadion komplett saniert. 2009 wurden dort die Leichtathletik-Weltmeisterschaften ausgetragen

 

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